Das neue Mariengewand

Die Vorderseite zeigt ein großes M für Maria und ihr Magnifikat.

Maria ist nicht nur die junge fromme Frau, die Ja und Amen sagt zu Gottes Plan mit ihr. Maria ist selbstbewusst, fragt beim Engel nach (wie soll das geschehen?), willigt ein beim Erlösungsplan (mir geschehe nach deinem Wort) und stimmt ein Loblied an, das aus Bibelversen des Alten Testamentes bis heute eines der schönsten Lobpreisungen Gottes ist:

Magnifikat - Meine Seele preist die Größe des Herrn (Lukas 1, 46ff).

Wenn Gott einer solchen Frau so etwas zugetraut, möchte Er auch mit uns seinen Plan gestalten. Auch wenn wir nicht alles verstehen (wie soll das geschehen?), können wir es mit Gottes Geist wagen (der Heilige Geist wird über dich kommen) und wir können auch seine Größe preisen im Lobgebet, nicht nur am Sonntag und in den Maiandachten.

Auf dem Marienmeßgewand ist die Rückseite mit 7 roten Bändern gestaltet.

Sie weisen auf Pfingsten hin, die 7 Gaben des Geistes dringen unterschiedlich tief in uns ein.

Die Bänder sind ebenso Zeichen für die 7 Schmerzen, die Maria und andere mit Gottes Verheißung erleiden. Doch erst das Feuer der Begeisterung gibt Kraft, sein Leben für Gott hinzugeben, dazu ermutigt Maria uns.

Möge sein Hl. Geist, seine feurige Liebe tief in uns eindringen und uns stärken, nicht nur an Pfingsten.

Der Gewandstoff

Der Gewandstoff wurde in traditioneller Handwerkstechnik auf alten Webstühlen aus dem 19. Jahrhundert gefertigt.





Die Künstlerin

Entwurf und Realisierung wurden von der Bochumer Künstlerin Silke Felchner ausgeführt. Dadurch ist es ein Unikat für die Bochumer Propsteigemeinde St. Peter und Paul.






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